Gedanken zu meiner Malerei


 

 

 

 

Meine Bilder sind inspiriert durch die Begeisterung

 

am Umgang mit Farben und Materialien,

an der Begegnung und Nutzung unterschiedlicher Techniken,

an den vielfältigen Kombinationsmöglichkeiten dieser Komponenten

und der Lust auf einen Schaffens- und Entstehungsprozess …

 

 

Ich folge meinem inneren Antrieb, dem Wunsch, Assoziationen und Unbewusstes sichtbar werden zu lassen.

Dabei soll sich jeder Betrachter den Freiraum nehmen, sich abweichend von meinen auf eigene inneren Sichtweisen einzulassen und persönliche Assoziationen zu wecken.

 

 

Darüber hinaus verstehe ich meine Bilder auch als Spiegel, der jedem Menschen seine eigene Wirklichkeit zeigt und als einenTüröffner, der aus dem Offensichtlichen hinaus führt in innere Räume, die - so meine Hoffnung -  emotional berühren. Räume, die mit all den eigenen Erfahrungen belebt sind, Lebensstrukturen und Lebensspuren, die aufleuchten, erinnern, klären, aufdecken, anstoßen. Meine Bilder sollen eine Einladung zur Entdeckung des persönlichen „Terra incognita“ sein.

 

 

Es gibt keine Skizzen oder bewusste Vorstellungen vom fertigen Bild. Stattdessen tauche ich ein in einen Schaffensprozess, der mit einer Farbwahl oder dem Auftragen unterschiedlicher Materialien, wie Sumpfkalk, Marmormehl oder Haftputzgips beginnt. Dann gehe ich in den Dialog mit dem sichtbar gewordenen, greife zu Sand, Kreiden, Pigmenten, Beizen, Tuschen, Kohle - zu dem, was mein Inneres erspürt. Es wird aufgetragen, abgetragen, verändert, weiter- und neugestaltet – in diesem Dialog schwinge ich mit dem, was sich herauskristallisiert mit und lasse mich ein - solange bis innere Ruhe einkehrt.